https://hamburger-kunsthalle.ikmk.net/object?id=ID4393
![]() ![]() |
Image files are licensed Public Domain Mark 1.0. Hamburger Kunsthalle, ID4393. Photographs by Dana Zacharias. Medalist: Anton Karl Rudolf Scharff.
Scharff, Anton: Tod des Juraj Dobrila, 1882
Inventory no: M-1999-18
Obverse: JURAJ DOBRILA BISKUP TRŠĆANSKI BIVŠI POREČKI [Juraj Dobrila, Bischof von Triest, ehemaliger Bischof von Poreč]. Brustbild des Juraj Dobrila mit Pileolus in Dreiviertelansicht nach rechts. Er trägt eine Soutane und um den Hals eine Kette mit Pektorale. Rechts die Signatur A ∙ SCHARFF. Perlkreis.
Reverse: RODJEN U TINJANU XVI. APRILA MDCCCXII * UMRO XIII. JANUARA MDCCCLXXXII [Geboren am 16. April 1812 in Tinjan * Gestorben am 13. Januar 1882]. Dreifeldiger Wappenschild des Juraj Dobrila vor einem Kreuz, einer Mitra und einem Krummstab, überhöht von einem Galero mit je sechs Quasten (Fiocchi). Unten ein Band mit dem Kleinod vom Orden der Eisernen Krone. Perlkreis.
Rim: J ∙ C in Rechteck und Kopf der Diana zwischen 1 - A nach rechts in Sechspass
Production: struck
Medal, Silver, 58,95 g, 55 mm, 12 h
Date: 1882
Medalist:
Anton Karl Rudolf Scharff
Producer:
Medaillen-Präge-Anstalt Josef Christlbauer und Sohn (Wien)
Sitter:
Juraj Dobrila
Previous owners:
Wilhelm Ernst Schramm (1847-1915) until 1915
Publications: A. R. von Loehr, Wiener Medailleure (1899) S. 20 Nr. 70.
Provenance: Medailleur*in, Entstehungsdatum - ? (1); […] (2); Wilhelm Ernst Schramm (1847 - 1915), ? - 1915 (3); […] (4); Vererbt an Johann Gottfried Schramm (Hamburg 1894 - 1982 Hamburg, Sohn des Vorangegangenen), Hamburg, 1919 - 1981 (5); Geschenk von diesem an die Hamburger Kunsthalle, 1981 (6).
1) Hamburger Kunsthalle, Inventarliste "Teil I + Teil II der 491+98=589 Stück Medaillen + Plaketten Sammlung (1900 - 10) aus dem Nachlass Wilhelm Ernst Schramm 1847 - 1915, geschlossen übernommen 1919 vom Sohn Johann Gottfried Schramm, geb. 1894. Dipl. Ing. (Architekt BDA)": Thomas Le Claire, Medaillen der Sammlung Joh. Gottfried Schramm (1977) (Inventarliste Schramm). Johann Gottfried Schramm (Listen Nr. 23).
2) Bisher ungeklärte Provenienzen.
3) Für Wilhelm Ernst Schramm (1847 - 1915) und 1915, siehe: 1).
4) Warum nachfolgender Eigentümer Johann Gottfried Schramm, siehe 5), die Sammlung seines Vaters erst vier Jahre nach dessen Tod übernahm und wo sich die Sammlung in dieser Zeit befand ist bisher nicht bekannt, auch nicht, ob in dieser Zeit die Zusammensetzung der Sammlung sich eventuell verändert haben könnte.
5) Wilhelm Ernst Schramm vererbte seine Sammlung bestehend aus 589 Stücken, davon 135 von Anton Scharff, an seinen Sohn Johann Gottfried Schramm (https://d-nb.info/gnd/122605012), der sie wohl geschlossen übernahm. Johann Gottfried Schramm selbst sammelte wohl nicht auf diesem Gebiet und fügte der Sammlung wohl keine Stücke hinzu, siehe: Inventarliste Schramm und Mail von Thomas Le Claire (Kunsthändler und Großneffe Johann Gottfried Schramms) an Marlene Knut, 29.04.2024.
6) Die Sammlung kam zwar 1981 als Geschenk von Johann Gottfried Schramm in die Hamburger Kunsthalle, wurde dort jedoch erst ab 1997 inventarisiert, siehe Inventarbuch Plastik + Medaille 1972/1-1997/23, S. 278ff und Inventarbuch ab 1997/23, S. 1-230. Die Übergabe der Sammlung an die Kunsthalle erfolgte durch Thomas Le Claire.
Stand 25.11.2024, Marlene Knut.
Status: ungeklärt, unbedenklich.
Zitierweise nachfolgendem Schema: Künstlername, Werktitel, Inv. Nr., Provenienz und Link, sowie Name Bearbeiter*in, letzter Stand und Zugriffsdatum.
Cite according to the following scheme: artist's name, title of work, inv. no., provenance and link, name of editor, last status, as well as date of access.
Haben Sie Fragen, Kritik, Anregungen, weiterführende Informationen? Bitte richten Sie eine Nachricht an Dr. Ute Haug unter ute.haug[at]hamburger-kunsthalle.de.
Do you have questions, criticism, suggestions, and further information? Please send a message to Dr. Ute Haug at ute.haug[at]hamburger-kunsthalle.de.
Am Rand sind zwei Punzen: Eine mit der Herstellersignatur J ∙ C in einem Rechteck (Joseph Christlbauer, Wien) und eine mit der Material- und Feingehaltsangabe, der Kopf der Göttin Diana mit einer Mondsichel nach rechts zwischen den Buchstaben A - 1 in einem unten begradigten Sechspass (950er Silber).
Photographer Obverse: Dana Zacharias
Photographer Reverse: Dana Zacharias
Hamburger Kunsthalle
Accession Year of access 1981 Zugangsart Schenkung
Recommended Quotation: Hamburger Kunsthalle, M-1999-18
Permalink: https://hamburger-kunsthalle.ikmk.net/object?id=ID4393
Texts and descriptions of this catalogue are licensed CC BY-SA 4.0.