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Bilddateien sind Public Domain Mark 1.0. Hamburger Kunsthalle, ID3946. Aufnahme durch Dana Zacharias. Medailleur/in: Anton Karl Rudolf Scharff.

Scharff, Anton: Gschnasfest im Wiener Künstlerhaus, 1886
Inventarnummer: M-1997-188

Land: Österreich
Münzstätte: Wien (Wien)

Vorderseite: 6 ∙ - Feb ∙ / 1886 [in Frakutr]. Behelmter Wappenschild des Wiener Künstlerhauses mit einem Löwenkopf als Helmzier. Rechts daneben steht eine Frau nach links. Mit der rechten Hand hält sie einen Narrenstab und hat die linke Hand an das Wappen gelegt. Am Rand zwei zusammenlaufende Kränze und Rollwerk in den Ecken.
Rückseite: Eine sitzende Frau in ausladendem Kleid mit Rüschen, den Kopf nach rechts. Mit der rechten Hand hält sie ein geöffnetes Buch und mit der linken Hand einen Fächer. Hinter ihr steht ein Mann in altniederländischer Gewandung mit einem Federhut. Seine rechte Hand hat er auf die Schulter der Frau gelegt und mit der linken Hand hält er Palette, Pinsel und einen Malstock. Im Hintergrund links eine Staffelei mit Bild und rechts ein Hocker mit Schriftrolle. Am Rand ein umlaufender Kranz und in den Winkeln die drei Wappen des Wiener Künstlerhauses, links Malerei, unten Architektur, rechts Bildhauerei.
Rand: J ∙ C in Rechteck, Dianakopf zwischen 2-A in Secheck nach rechts.

Herstellung: geprägt


Sekundäre Merkmale: gelocht

Medaille, Silber, 33,00 g, 45x45 mm, 12 h
Datierung: 1886

Medailleur/in:
Anton Karl Rudolf Scharff
Hersteller:
Medaillen-Präge-Anstalt Josef Christlbauer und Sohn (Wien)

Vorbesitzer:
Wilhelm Ernst Schramm (1847-1915) bis 1915

Literatur: K. Domanig, Anton Scharff, K. und K. Kammermedailleur (1845-1895) (1895) S. 44 und Taf. XII, Nr. 46.
W. R. von Wurzbach-Tannenberg, Katalog meiner Sammlung von Medaillen, Plaketten und Jetons II (1943) S. 1527 Nr. 9379. Vgl. A. R. von Loehr, Die Wiener Medailleure (1899) S. 22 Nr. 138 (dort kleinere Maße).

Provenienz: Medailleur*in, Entstehungsdatum - ? (1); […] (2); Wilhelm Ernst Schramm (1847 - 1915), ? - 1915 (3); […] (4); Vererbt an Johann Gottfried Schramm (Hamburg 1894 - 1982 Hamburg, Sohn des Vorangegangenen), Hamburg, 1919 - 1981 (5); Geschenk von diesem an die Hamburger Kunsthalle, 1981 (6).

1) Hamburger Kunsthalle, Inventarliste "Teil I + Teil II der 491+98=589 Stück Medaillen + Plaketten Sammlung (1900 - 10) aus dem Nachlass Wilhelm Ernst Schramm 1847 - 1915, geschlossen übernommen 1919 vom Sohn Johann Gottfried Schramm, geb. 1894. Dipl. Ing. (Architekt BDA)": Thomas Le Claire, Medaillen der Sammlung Joh. Gottfried Schramm (1977) (Inventarliste Schramm).
2) Bisher ungeklärte Provenienzen.
3) Für Wilhelm Ernst Schramm (1847 - 1915) und 1915, siehe: 1).
4) Warum nachfolgender Eigentümer Johann Gottfried Schramm, siehe 5), die Sammlung seines Vaters erst vier Jahre nach dessen Tod übernahm und wo sich die Sammlung in dieser Zeit befand ist bisher nicht bekannt, auch nicht, ob in dieser Zeit die Zusammensetzung der Sammlung sich eventuell verändert haben könnte.
5) Wilhelm Ernst Schramm vererbte seine Sammlung bestehend aus 589 Stücken, davon 135 von Anton Scharff, an seinen Sohn Johann Gottfried Schramm (https://d-nb.info/gnd/122605012), der sie wohl geschlossen übernahm. Johann Gottfried Schramm selbst sammelte wohl nicht auf diesem Gebiet und fügte der Sammlung wohl keine Stücke hinzu, siehe: Inventarliste Schramm und Mail von Thomas Le Claire (Kunsthändler und Großneffe Johann Gottfried Schramms) an Marlene Knut, 29.04.2024.
6) Die Sammlung kam zwar 1981 als Geschenk von Johann Gottfried Schramm in die Hamburger Kunsthalle, wurde dort jedoch erst ab 1997 inventarisiert, siehe Inventarbuch Plastik + Medaille 1972/1-1997/23, S. 278ff und Inventarbuch ab 1997/23, S. 1-230. Die Übergabe der Sammlung an die Kunsthalle erfolgte durch Thomas Le Claire.

Stand 25.11.2024, Marlene Knut.
Status: ungeklärt, unbedenklich.

Zitierweise nachfolgendem Schema: Künstlername, Werktitel, Inv. Nr., Provenienz und Link, sowie Name Bearbeiter*in, letzter Stand und Zugriffsdatum.
Cite according to the following scheme: artist's name, title of work, inv. no., provenance and link, name of editor, last status, as well as date of access.

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Am Rand sind zwei Punzen: Eine mit der Herstellersignatur J ∙ C in einem Rechteck (Joseph Christlbauer, Wien) und eine mit der Material- und Feingehaltsangabe, der Kopf der Göttin Diana mit einer Mondsichel nach rechts zwischen den Buchstaben 2 - A in einem Sechseck (900er Silber).

Fotograf Vorderseite: Dana Zacharias
Fotograf Rückseite: Dana Zacharias

Hamburger Kunsthalle
Accession Zugangsjahr 1981 Zugangsart Schenkung

Zitierweise für dieses Objekt: Hamburger Kunsthalle, M-1997-188

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