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Image files are licensed Public Domain Mark 1.0. Hamburger Kunsthalle, ID3752. Photographs by Dana Zacharias. Medalist: Andreas Neudeck, Anton Karl Rudolf Scharff.
Scharff, Anton und Andreas Neudeck: Vollendung des Wiener Rathauses, 1883
Inventory no: M-1997-65
Obverse: Die Personifikation der Stadt Wien (Vindobona) sitzt frontal auf einem Thron unter einem gotischen Baldachin, den Kopf mit Mauerkrone nach links. Ihr rechter Arm ruht auf dem Wappenschild von Wien, mit der linken Hand deutet sie auf den Grundriss des Rathauses, den ihr der Architekt Friedrich Schmidt, in mittelalterlicher Kleidung, zeigt. Links dahinter die Personifikation der Politik mit Liktorenbündel (fasces) und Palmzweig sowie die Personifikation des Kunsthandwerks mit Spindel, Zirkel, Winkel, Helm und Hermesstab (caduceus). Auf der Treppenstufe die Signatur A ∙ SCHARFF ∙. Perlkreis.
Reverse: Ansicht des Rathauses in Wien, rechts und links des mittleren Turms fliegen zwei Engel, der linke, den Kopf nach rechts, hält den Wappenschild Österreichs, der rechte, den Kopf frontal, hält das Wappen Wiens. Unten ein Schriftband mit der Aufschrift DIE STADT WIEN ZUR FEIER DER / VOLLEDNUNG IHRES RATHAUSES -/ XII ∙ SEPTEMB -/ MDCCCLXXXIII.
Rim: J ∙ C in Rechteck und Dianakopf nach rechts zwischen A-1 in Sechspass.
Production: struck
Medal, Silver, 127,75 g, 72 mm, 12 h
Date: 1883
Medalist:
Anton Karl Rudolf Scharff
Andreas Neudeck
Producer:
Medaillen-Präge-Anstalt Josef Christlbauer und Sohn (Wien)
Sitter:
Baron Friedrich Wilhelm von Schmidt
Previous owners:
Wilhelm Ernst Schramm (1847-1915) until 1915
Publications: A. R. von Loehr, Die Wiener Medailleure (1899) S. 21 Nr. 84 (Vs. A. Neudeck zugeschrieben); W. R. von Wurzbach-Tannenberg, Katalog meiner Sammlung von Medaillen, Plaketten und Jetons II (1943) S. 1525 Nr. 9366; P. Hauser, Katalog meiner Sammlung von Medaillen, Plaketten und Jetons (2006) S. 295 Nr. 2361; S. Salaschek, Katalog der Medaillen und Plaketten des 19. und 20. Jahrhunderts im französischen und deutschen Sprachraum in der Hamburger Kunsthalle I (1980) Nr. 1476-1475 (dort M-177 und M-1916-94 aufgeführt).
Provenance: Medailleur*in, Entstehungsdatum - ? (1); […] (2); Wilhelm Ernst Schramm (1847 - 1915), ? - 1915 (3); […] (4); Vererbt an Johann Gottfried Schramm (Hamburg 1894 - 1982 Hamburg, Sohn des Vorangegangenen), Hamburg, 1919 - 1981 (5); Geschenk von diesem an die Hamburger Kunsthalle, 1981 (6).
1) Hamburger Kunsthalle, Inventarliste "Teil I + Teil II der 491+98=589 Stück Medaillen + Plaketten Sammlung (1900 - 10) aus dem Nachlass Wilhelm Ernst Schramm 1847 - 1915, geschlossen übernommen 1919 vom Sohn Johann Gottfried Schramm, geb. 1894. Dipl. Ing. (Architekt BDA)": Thomas Le Claire, Medaillen der Sammlung Joh. Gottfried Schramm (1977) (Inventarliste Schramm).
2) Bisher ungeklärte Provenienzen.
3) Für Wilhelm Ernst Schramm (1847 - 1915) und 1915, siehe: 1).
4) Warum nachfolgender Eigentümer Johann Gottfried Schramm, siehe 5), die Sammlung seines Vaters erst vier Jahre nach dessen Tod übernahm und wo sich die Sammlung in dieser Zeit befand ist bisher nicht bekannt, auch nicht, ob in dieser Zeit die Zusammensetzung der Sammlung sich eventuell verändert haben könnte.
5) Wilhelm Ernst Schramm vererbte seine Sammlung bestehend aus 589 Stücken, davon 135 von Anton Scharff, an seinen Sohn Johann Gottfried Schramm (https://d-nb.info/gnd/122605012), der sie wohl geschlossen übernahm. Johann Gottfried Schramm selbst sammelte wohl nicht auf diesem Gebiet und fügte der Sammlung wohl keine Stücke hinzu, siehe: Inventarliste Schramm und Mail von Thomas Le Claire (Kunsthändler und Großneffe Johann Gottfried Schramms) an Marlene Knut, 29.04.2024.
6) Die Sammlung kam zwar 1981 als Geschenk von Johann Gottfried Schramm in die Hamburger Kunsthalle, wurde dort jedoch erst ab 1997 inventarisiert, siehe Inventarbuch Plastik + Medaille 1972/1-1997/23, S. 278ff und Inventarbuch ab 1997/23, S. 1-230. Die Übergabe der Sammlung an die Kunsthalle erfolgte durch Thomas Le Claire.
Stand 25.11.2024, Marlene Knut.
Status: ungeklärt, unbedenklich.
Zitierweise nachfolgendem Schema: Künstlername, Werktitel, Inv. Nr., Provenienz und Link, sowie Name Bearbeiter*in, letzter Stand und Zugriffsdatum.
Cite according to the following scheme: artist's name, title of work, inv. no., provenance and link, name of editor, last status, as well as date of access.
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Am Rand sind zwei Punzen: eine mit der Herstellersignatur: J ∙ C in einem Rechteck (Joseph Christlbauer, Wien) und eine mit der Material- und Feingehaltsangabe: der Kopf der Göttin Diana mit einer Mondsichel nach rechts zwischen den Buchstaben A - 1 in einem unten begradigten Sechspass (950er Silber).
Photographer Obverse: Dana Zacharias
Photographer Reverse: Dana Zacharias
Hamburger Kunsthalle
Accession Year of access 1981 Zugangsart Schenkung
Recommended Quotation: Hamburger Kunsthalle, M-1997-65
Permalink: https://hamburger-kunsthalle.ikmk.net/object?id=ID3752
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